Mikrotypografie – Das unterschätzte Detail 2.0
Ein Text kann inhaltlich überzeugen und dennoch unprofessionell wirken. Oft liegt es an der Mikrotypografie.
Warum Details den Unterschied zwischen „Nett“ und „Premium“ machen
Marken investieren Unmengen in Design-Guides und Farbpaletten. Doch ein entscheidendes Detail wird oft
übersehen: Sitzt die Farbe nur auf dem Material oder ist sie Teil davon?
Die Entscheidung zwischen durchgefärbten und herkömmlich bedruckten Etiketten beeinflusst weit mehr als nur die Optik. Sie entscheidet über die Wertigkeit, die Haltbarkeit und das haptische Erlebnis am Point of Sale.
Der feine Unterschied im Kern
Beim bedruckten Etikett wird die Farbe lediglich oberflächlich aufgebracht. Die Folge? Bei kleinsten Kratzern oder an den Schnittkanten schimmert das weiße Trägermaterial durch, die sogenannten „weißen Blitzer“. Das wirkt schnell instabil und mindert den optischen Wert.
Beim durchgefärbten Etikett ist die Pigmentierung bereits im Herstellungsprozess tief im Material verankert. Von der Oberfläche bis zum Kern ist alles einheitlich eingefärbt.
Warum durchgefärbt die bessere Wahl für Premium-Marken ist
Durchgefärbte Materialien sind die Geheimwaffe für ein makelloses Finish. Sie sind extrem widerstandsfähig gegen Abrieb und UV-Licht. Wo bedruckte Etiketten bei Beanspruchung ihre Brillanz verlieren, behalten durchgefärbte Papiere ihre Tiefe und Intensität. Das Ergebnis: Eine Haptik und Optik, die Beständigkeit und Wertigkeit ausstrahlt.
Hirsch Gin
Genau diesen Anspruch hatten wir für das Design des Hirsch Gins. Um seine Wertigkeit direkt auf die Flasche zu übertragen, war uns ein Standard-Druck nicht genug. Wir entschieden uns für ein tief durchgefärbtes Material, das den Gin haptisch und visuell unterstreicht.
Das Ergebnis überzeugt nicht nur den Kunden, sondern auch die Experten: Unser Design wurde mit dem ICMA Silver Award ausgezeichnet. Ein Beweis dafür, dass sich die Investition zum hochwertigen Material auszahlt.